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Exotische Huftiere
Das offene Steppen- und Grasland Afrikas wird von vielen Huftierarten bevölkert. Einige Vertreter
finden Sie auf der im Jahr 2004 neu eröffneten, naturnahen Afrikaanlage. Von einem Aussichtspavillion
können Sie eigentümlich aussehende Streifengnus, stark bedrohte Hartmann-Bergzebras und die in Zoos
sehr seltenen Rotducker beobachten.
Die größte Tierart des Landauer Zoos ist das einhöckrige Kamel. Die aufgrund ihres schaukelnden Ganges
auch "Wüstenschiffe" genannten Dromedare genießen gerne ein Bad auf dem Sandboden ihrer Anlage.
Die farbenprächtigen Pinselohrschweine entstammen den gewässerreichen Regenwaldgebieten Afrikas. Eine
Familie dieser tropischen Wildschweine teilt sich eine neu gestaltete Anlage mit Watussirindern, die
durch ihre imposanten Hörner auffallen. Als Ausnahme darf hier mit dem an der Zookasse erhältlichen
zooeigenen Futter gefüttert werden.
In der Freiflughalle können Sie mit etwas Glück die zu den Zwergantilopen gehörenden Zwergrüssel-Dikdiks entdecken.
Der bedrohteste Kleinhirsch der Welt ist der philippinische Prinz-Alfred-Hirsch. Seit 2004 wird im
Zoo Landau das Internationale Zuchtbuch für diese äußerst rare Tierart geführt. Im Frühjahr 2008 wurde ein neues
Gehege für diese Hirschart fertiggestellt.
Hinter der Bärenanlage teilen sich Muntjaks, die wegen ihrer eigentümlichen Laute auch "Bellhirsch" genannt werden,
mit einigen Vogelarten ein Gehege. Aufällig bei diesen noch sehr ursprünglichen Hirschen sind die
langen und extrem scharfen oberen Eckzähne, die deutlich über die Unterlippe ragen.
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