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Schutz einheimischer Wildtiere


Seit 1980 sind, nach weitgehender Ausrottung durch den Menschen, im Pfälzerwald erfreulicherweise wieder einige Luchse zu Hause. Merkmale dieser größten Katzenart Europas sind u.a. die Pinselohren und der kurze Stummelschwanz. Im Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen findet der Luchs gute Bedingungen vor, um sich hier wieder dauerhaft anzusiedeln. Ihm bietet sich eine deckungsreiche Landschaft und ein ausreichend großes Nahrungsangebot. Für den Menschen stellen Luchse keine Gefahr dar! Der Mensch ist jedoch eine Gefahr für den Luchs. Denn durch dichten Straßenverkehr und illegale Verfolgung ist der kleine Luchsbestand bedroht. Die Initiative "Pro Luchs" bemüht sich um Aufklärung bei der Bevölkerung und darum, diese schöne Raubkatze in ihrer Heimat zu schützen.

Vor mehr als dreißig Jahren starb der Weißstorch durch menschliche Einflüsse als Brutvogel in Rheinland-Pfalz aus. Seit 1997 konnten einige Paare in der Pfalz wieder angesiedelt werden und der Bestand wuchs durch Zuwanderungen und weitere angesiedelte Paare wieder beachtlich an. Initiiert wurde das Wiederansiedelungsprojekt der Weißstörche durch die "Aktion Pfalzstorch e.V.", Bornheim. Der Verein setzt sich unter dem Motto "Naturschutz mit dem Storch" dafür ein, dass sich durch den Erhalt von Wiesenlandschaften und andere Biotopschutzmaßnahmen Weißstörche wieder dauerhaft in Rheinland-Pfalz ansiedeln und erfolgreich brüten. Hierzu ist es wichtig, dass sich nicht nur die wiederangesiedelten Brutpaare erfolgreich vermehren, sondern diese weitere Wildstörche in die Region locken. So kann sich ein selbsttragender Bestand entwickeln.

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