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Ghana
Im Gegensatz zu anderen Regionen wurde der rasanten Vernichtung des westafrikanischen Regenwaldes bislang
weniger Beachtung geschenkt. Die Hauptursachen für die Bedrohung der Tierwelt sind, neben der unmittelbaren
Lebensraumzerstörung durch Abholzung, die unkontrollierte Jagd für den kommerziellen Handel mit dem
Fleisch von Wildtieren (sog. "Bushmeat").
Mit dem Ziel, den Schutz der Primaten in Westafrika zu verbessern und damit ihrer drohenden Ausrottung
entgegen zu wirken, wurde im Jahr 2000 unter Beteiligung des Zoo Landau in der Pfalz die West African
Primate Conservation Action (WAPCA) als eine Interessensgemeinschaft europäischer Zoos und
Naturschutzorganisationen gegründet.
In Zusammenarbeit mit ghanaischen Zoos und Behörden wurden mit
finanzieller Unterstützung durch die WAPCA die Verbesserung des Freilandschutzes sowie der
Aufbau einer Auffang- und Erhaltungszuchtstation für beschlagnahmte Affen wie Weißscheitelmangaben
(Cercocebus atys lunulatus) und Roloway-Meerkatzen (Cercopithecus diana roloway) in Accra eingeleitet.
Die Station wird zudem als Basis für Öffentlichkeitsarbeit und Aufklärung der
einheimischen Bevölkerung genutzt.
Weitere Partner des Projektes sind u.a. der Tiergarten Heidelberg, der Allwetterzoo Münster und andere europäische Zoos sowie
die deutsche und die französische Zoologische Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz (ZGAP, CEPA),
und der Freundeskreis des Landauer Tiergartens e.V..
Ein anerkanntes Projekt des Welt-Zoo- und Aquarium-Verbandes (WAZA-Projekt 04021).
Mehr Info unter
WAZA-Projekt 04021
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Affenfang im Busch

Pfleger

WAZA-Projekt 04021
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