Das Palawan- oder Philippinen-Stachelschwein (Hystrix pumila) unterscheidet sich von den Festland-Stachelschweinen dadurch, dass es deutlich kleiner ist und ein weniger ausgeprägtes, fast ganz schwarzes Stachelkleid hat. Die Art leidet unter Lebensraumverlust, nicht-nachhaltiger Bejagung für den nationalen Fleischmarkt und Lebendfang für den Tierhandel und gilt daher laut Roter Liste als gefährdet. Es wird bisher nur in zwei deutschen Zoos gehalten (Zoo Landau und Zoo Neunkirchen).

Die in zwei Arten endemisch auf der philippinischen Insel Luzon lebenden Riesenborkenkletterer (auch Riesenborkenratten genannt) sind mit einem Körpergewicht von 1,9 bis 2,4 kg die größten lebenden Vertreter der Familie der Langschwanzmäuse. Im Zoo Landau lebt die nördliche Unterart (Phloeomys pallidus). Die Tiere können farblich von fast weiß bis zu schwarzweißen Mustern variieren. Laut Roter Liste ist die Art bisher nicht gefährdet, obwohl sie stark gejagt wird, in einigen Gebieten bis zur lokalen Ausrottung.

Gelbgebänderte Pfeilgiftfrösche (Dendrobates leucomelas) sind Baumsteigerfrösche aus Südamerika und kommen von Venezuela bis Brasilien vor. Sie leben in feuchten tropischen Regenwäldern und fangen kleine Insekten als Nahrung. Zur Fortpflanzung legen sie ihre Eier in den wassergefüllten Blattachsen von Bromelien ab. Schon seit Jahrhunderten benutzen die Indianer des tropischen Amerika das giftige Hautdrüsensekret der Pfeilgiftfrösche, um ihre Blasrohrspitzen damit zu präparieren. Das reichliche Vorkommen dieser Frösche lässt darauf schließen, wie überaus wirksam ihr lähmendes Gift vor Feinden schützt. Für den Menschen ist der direkte Umgang aber relativ harmlos.

Der Südliche Tomatenfrosch (Discophus guineti) aus der Familie der Engmaulfrösche ist ein in Ost- und Zentralmadagaskar vorkommender Froschlurch. Er lebt paarweise oder in kleinen Gruppen in Tieflandregenwäldern bis 900 m Höhe und ernährt sich von Insekten, Amphibien und Kleinsäugern. Diese Frösche sind vor allem nachts aktiv und echte Lauerjäger. Tagsüber buddeln sie sich meist tief in die Erde ein. Die Geschlechter kann man relativ leicht unterscheiden, die Weibchen sind oft  schön rot-orange gefärbt, die Männchen haben eine mehr gelbliche Färbung. Außerdem werden die Weibchen rund ein Drittel größer als die Männchen. Fühlt sich der Tomatenfrosch bedroht, bläht er seinen Körper auf und spritzt sein giftiges Hautsekret auf die Angreifer.

Stachelschwanzarane (Varanus acanthurus) sind in felsigen Trockengebieten Australiens heimisch, wo sie tagaktiv und einzelgängerisch leben. Ihre Nahrung umfasst Insekten, Spinnen und kleine Echsen. Der Stachelschwanzwaran kann eine Gesamtlänge von 70 cm erreichen, wobei der Schwanz eineinhalb bis zweimal so lang wie der Körper ist. Namensgebend ist der im Querschnitt kreisrunde Schwanz, der stachelige Schuppen trägt. Er ist ein Lauerjäger und deckt seinen Wasserbedarf in seinem trockenen Lebensraum fast ausschließlich über seine Nahrung.

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