Angewandter Artenschutz - der „Käferkeller“
Der Waldweg von der Kasse Richtung Tiger-, Muntjak- und Dromedargehege steht mit zahlreichen Schildern und angewandten Beispielen für „Artenschutz vor der eigenen Haustüre“. Neben Informationen über die Bedrohungsfaktoren und Schutzmöglichkeiten für Eulen, Fledermäuse und Igel gibt es seit Neuestem einen „Käferkeller“. Was auf den ersten Blick wie eine willkürliche Ansammlung von Stämmen und Zweigen aussieht, ist wichtige Kinderstube für Käfer und andere Insekten. Unsere Zoogärtnerin Jaqueline Korzenski hat den Käferkeller, auch Käfer- oder Käferlarvenburg genannt, mit viel Wissen und in mühevoller Kleinarbeit angelegt. Das teilweise in die Erde eingelassene Holz mit seinen Hohlräumen bietet bedrohten Insekten einen geschützten Lebensraum zum Brüten und Überwintern. Die Zoogäste werden herzlich gebeten, das Ganze nicht zu betreten und zu beklettern, denn jeder falsche Tritt zerstört die wertvollen Gänge und Hohlräume im Innern, die die Insekten zum Überleben brauchen!