Ein klein wenig vergrätzt schaut der junge Dreifarbenglanzstar, aber mindestens einmal im Leben muss jedes Jungtier nun mal in die Hand genommen werden. Jeder Jungvogel bekommt einen Ring und/oder Transponder zur eindeutigen individuellen Markierung und muss eine Feder lassen, die zur genetischen Geschlechtsbestimmung in ein Labor gesandt wird. Die Prozedur wird natürlich so kurz wie möglich gehalten, und die beiden am 25. Mai geschlüpften Küken haben den „kleinen Schreck“ gut überwunden. Im Vogelrevier gibt es ganz aktuell außerdem Nachwuchs bei den Abdimstörchen, und inzwischen zeigen sich auch die sechs diesjährigen Pinguinküken außerhalb der Bruthöhlen. In den letzten Tagen wurden außerdem drei Pinguinnachzuchten im Rahmen des Europäischen Ex-situ-Programms (EEP) an andere Zoos abgegeben. Ein im April 2021 geschlüpftes Männchen wurde an den Zoo im tschechischen Liberec, zwei weibliche Nachzuchten aus den Jahren 2018 und 2020 an den Zoo Punta Verde im italienischen Lignano abgegeben.